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Bericht des Aufsichtsrats

Mit Covid-19 kündigte sich im März 2020 eine regelrechte Katastrophe an. Es war eine sehr aufregende Zeit, insbesondere in den ersten Wochen und Monaten. Plötzlich war alles ungewiss. Als Aufsichtsrat ist es unsere Hauptaufgabe, dem Vorstand mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Daher haben wir seit geraumer Zeit sehr eng mit dem Vorstand zusammengearbeitet, und dort, wo es wünschenswert war, auch mit anderen Mitgliedern der Geschäftsleitung. Während der frühen Covid-Phase hatten wir alle zwei Wochen zusätzliche Sitzungen mit dem Vorstand. Der Vorstand lud uns ausdrücklich dazu ein, ihm über die Schulter zu schauen und mitzudenken. Schließlich sahen wir als Aufsichtsratsmitglieder auch, wie andere Unternehmen in dieser Krise agierten.

Unsere Rolle als Aufsichtsrat in dieser Krisenzeit bestand darin, bei allen anstehenden Fragen und Entscheidungen mitzudenken und mitzuarbeiten. Der erste Schritt in einer solchen Situation ist immer: ein Blick auf die Finanzen und die Kontinuität des Geschäftsbetriebs. Wie sieht es mit der Liquidität aus, haben wir ausreichend liquide Mittel? Was wird kurzfristig an Aufträgen verloren gehen, welche Unternehmen und welche Teile werden am stärksten betroffen sein? Wir haben aktiv über alle erdenklichen Szenarien mitgedacht. Wie groß ist das Risiko, dass Kunden, die in Schwierigkeiten geraten, nicht mehr zahlen? Und wenn das der Fall ist, sollten wir mit der Bank sprechen? Ist es eventuell eine Option, Steuerzahlungen aufzuschieben? Wie sehen die behördlichen Vorschriften in den einzelnen Ländern aus? Bei allem, was wir taten, versuchten wir, dem Vorstand dabei zu helfen, über die Konsequenzen möglicher Schritte nachzudenken. Was sind beispielsweise die Konsequenzen, wenn wir als Vebego staatliche Maßnahmen in Anspruch nehmen?

Der Aufsichtsrat möchte dem Vebego-Vorstand ein großes und ausdrückliches Kompliment für sein entschlossenes und mutiges Vorgehen in der Krise machen. Die staatlichen Regelungen wurden angemessen genutzt, jedoch nur bei entsprechendem Bedarf. Vebego nutzte beispielsweise das Programm für vorübergehende Arbeitslosigkeit in der Schweiz, das NOW-Programm in den Niederlanden hingegen nicht. Rasch wurden unter anderem Maßnahmen ergriffen, um einen Flex-Pool mit rund 1.000 Mitarbeitern zu bilden. Die Aufmerksamkeit für Kunden und Marktchancen hat dabei nicht nachgelassen. Im Gegenteil: Die Chancen, die die Krise manchmal bot, wurden oft mit beiden Händen ergriffen. Es wurde aktiv auf das Bedürfnis der Kunden nach einer häufigeren Reinigung und Desinfektion reagiert. Gleiches gilt für die Handelsaktivitäten mit zusätzlichen Verkäufen von Reinigungs- und Desinfektionsprodukten.

Im vergangenen Corona-Jahr hat das Management jedoch nicht nur geschäftskritische Prozesse berücksichtigt. Die Fürsorge für Menschen liegt Vebego im Blut und kam im vergangenen Jahr besonders stark zum Ausdruck. Auch den Mitarbeitern wurde reichlich Aufmerksamkeit gewidmet. Praktische Unterstützung in Form von Einrichtungen für das Homeoffice, aber auch eine aufrichtige Kommunikation seitens des Vorstandes, um die Mitarbeiter zu motivieren und zu unterstützen. Diese Bemühungen haben dazu beigetragen, Vebego zu vereinen. 

Der Vorstand ist vor diesem Hintergrund mit dem Ergebnis von Vebego für 2020 äußerst zufrieden. Die Umsatzeinbußen bei bestimmten Unternehmen und in bestimmten Bereichen wurden an anderer Stelle in der Gruppe kompensiert. Unter dem Strich fällt das Ergebnis also positiv aus. Wichtig anzumerken ist außerdem, dass das Ergebnis neben der Vielfalt im Portfolio und der Fähigkeit, mehr Aufträge in bestimmten Bereichen zu akquirieren, auch auf die hohe Qualität der Kunden zurückzuführen ist, die weiterhin zahlten.

Mitten in der Coronakrise wurden im Jahr 2020 auch Schritte unternommen, um die Strategie weiter umzusetzen. Mit „Designing our Future“ hat sich der Vorstand für eine andere Gestaltung der Gruppe entschieden. Vebego bewegt sich in Richtung einer Struktur mit weniger Unternehmen, einer stärkeren Integration der Backoffices und einer größeren Bündelung von Expertise. Dies soll zu effizienteren Prozessen, stärkeren Marken und einem höheren Mehrwert für die Kunden führen. Parallel zu dieser Professionalisierung ist es wichtig, für klare Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung zu sorgen. Im vergangenen Jahr hat sich Vebego in einigen Bereichen weiter auf eine gute Unternehmensführung vorbereitet. Die 2019 eingesetzte Geschäftsleitung ermöglichte dem bisherigen Vorstand bereits zuvor einen engeren Bezug zum Gesamtunternehmen. Im Jahr 2020 wurde beschlossen, die Geschäftsleitung mit zwei Chief Operating Officers zu erweitern, die für die Vebego-Unternehmen in Deutschland und in der Schweiz bzw. für die niederländischen und belgischen Vebego-Unternehmen verantwortlich sind. Mit diesem Schritt werden die Interessen von Kunden, Unternehmen und Mitarbeitern noch stärker an der Spitze von Vebego verankert.

Im Jahr 2020 wurde auch die Entscheidung getroffen, Ton Goedmakers (die dritte Generation Goedmakers) ab 2021 zum neuen CEO zu ernennen. Ein solcher Übergang ist nicht selbstverständlich, erfolgte aber auf eine angenehme, natürliche Weise. In einem sorgfältigen Prozess wurde jedem Gerechtigkeit zuteil. Als Aufsichtsrat haben wir nach mehreren Gesprächen unser volles Vertrauen ausgesprochen.

Der Aufsichtsrat trat im Juli und Dezember 2020 zweimal physisch zusammen und organisierte zwei weitere Sitzungen, die vollzählig über MS Teams abgehalten wurden. Darüber hinaus haben die Mitglieder des Aufsichtsrats aufgrund von Covid-19 viele Einzelgespräche und Gespräche im kleinen Kreis geführt. Arend Vos ist Ende 2020 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden und leitet nun die die „Stichting Administratiekantoor Vebego“ (Stiftung für Verwaltungsaufgaben). Die Interessen des Gesellschafters sind somit klarer abgesteckt, was ebenfalls zu einer guten Unternehmensführung beiträgt.

Wir präsentieren Ihnen hiermit den vom Vorstand erstellten Geschäftsbericht 2020. Der Jahresabschluss 2020 wurde von Deloitte Accountants B.V. geprüft und mit einem Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers versehen. Der Jahresabschluss wurde vom Aufsichtsrat genehmigt. Wir können dem im Jahresabschluss aufgenommenen Vorschlag für die Ergebnisverwendung zustimmen. Wir empfehlen der Gesellschafterversammlung die Annahme des Jahresabschlusses 2020.

Mit Unterschrift

Aufsichtsrat


 
 
 Pamela Boumeester, Vorsitzende


 
 
 Ton Goedmakers sen.


 
 
 Loes van Rijsoort


 
 
                                       Willem Cramer


 
 
                                       Jan van Hoek


 
 
 Voerendaal, 17. Mai 2021