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Vorwort

Wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr mit großen Herausforderungen zurück. Ein Corona-Jahr, in dem unsere Kunden eine harte Zeit durchgemacht haben, und wir bei mehreren Unternehmen Umsatzeinbußen hinnehmen mussten. Glücklicherweise konnten wir diese Verluste innerhalb unserer Gruppe ausgleichen. Insgesamt erreichen wir daher ein leichtes Wachstum mit einem positiven Ergebnis für 2020. Wir sind stolz und glücklich darüber. Dennoch ist das nicht der größte Gewinn für uns. Im Jahr 2020 wurde mehr denn je an Flexibilität und gegenseitige Fürsorge appelliert – wichtige Werte für Vebego und die Menschen, die bei uns arbeiten. Menschen in allen Bereichen unseres Unternehmens kamen sich gegenseitig zu Hilfe. Dank unserer familiären und sozialen Kultur konnten wir dem Coronavirus gemeinsam die Stirn bieten. Das ist für uns die größte Errungenschaft im Jahr 2020. Gleiches gilt für die wachsende Wertschätzung der Gesellschaft für die Arbeit unserer Mitarbeiter. Das ist die Art von Impact, den wir erzielen wollen, heute und morgen.

Hygiene im Kampf gegen das Virus 

Das Erschrecken im Jahr 2020 war groß. Das Coronavirus hatte unser Leben immer fester im Griff. Die Reinigungsarbeiten bei Großkunden wie NS, Ziggodome und den Flughäfen Amsterdam, Zürich und Brüssel kamen abrupt zum Stillstand. Die Kontinuität unserer Unternehmen und die Zukunft unserer Arbeit waren plötzlich ungewiss. Was sind die Folgen der Pandemie für unseren Sektor? Aber auch: Wie garantieren wir unseren Mitarbeitern weiterhin bedeutungsvolle Arbeitsplätze? Die Sorgen waren groß. Doch es zeigten sich auch neue Chancen: Denn Hygiene erwies sich als eine der wichtigsten Waffen im Kampf gegen das Virus. Die Reinigung wurde zum systemrelevanten Beruf. In den Niederlanden wurde dies vom niederländischen König zusätzlich unterstrichen, der sich in seiner Weihnachtsansprache ausdrücklich bei den Reinigungskräften bedankte. Unsere Arbeit hat in der Gesellschaft Respekt erlangt. Diese offene Wertschätzung hat bei unseren Mitarbeitern zusätzlichen Stolz hervorgerufen. Wir möchten diese Wertschätzung und diesen Stolz als Teil unseres Anspruchs, den Menschen eine bedeutungsvolle Arbeit zu bieten, wahren und weiter fördern.

Flexpool entlastet die Pflege 

Nach dem Ausbruch der Corona-Krise wurden bei Vebego auf allen Ebenen nahezu unmittelbar Initiativen gestartet. Die Krise hat gezeigt, was wir eigentlich schon wussten: Wir sind nah beieinander und nah am Kunden. Wir arbeiten auf der Grundlage starker Werte und haben die Freiheit, nach unseren eigenen Erkenntnissen zu handeln. Durch die Einrichtung eines Flexpools in den Niederlanden haben wir versucht, die rund 1.000 Mitarbeiter, deren Stellen abgebaut wurden, möglichst effektiv anderweitig einzusetzen. Viele Mitarbeiter, die sonst zum Stillstand gekommen wären, konnten noch wichtige Arbeit leisten. So unterstützten beispielsweise Mitarbeiter des Kongresszentrums Rotterdam Ahoy das Reinigungsteam der Universitätsklinik Erasmus UMC. Auf diese Weise konnten wir auch zur Entlastung der Pflege beitragen. 

Das Jahr verlangte von allen eine Menge Flexibilität. Als Unternehmen haben wir den Sturm überstanden, dank der Widerstandsfähigkeit unserer eigenen Mitarbeiter, aber auch dank all jener Kunden, die uns die Treue gehalten haben und offen für innovative Lösungen waren. Gleichzeitig war der Kontrast manchmal groß. Leider wurden viele Mitarbeiter in Belgien, Deutschland und der Schweiz (vorübergehend) arbeitslos. In den Niederlanden kamen viele Sektoren zum Stillstand, während das Gesundheitswesen dringend Reinigungsfachkräfte benötigte. 

Mehr Fokus auf die soziale Rendite 

Ein wichtiges Ziel für die kommenden Jahre ist es, den Impact, den Vebego auf Menschen, Umwelt und Gesellschaft hat, weiter auszubauen. Dabei setzen wir hochgesteckte Ziele als „inklusivster Arbeitgeber“. Wir möchten, dass alle teilhaben, auch Menschen mit weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt, auch Menschen mit Migrationshintergrund. Mehr Frauen verdienen einen Platz in Managementpositionen. Wir wollen nicht nur Impact erzielen, wir wollen ihn auch effektiv messen können. Im Jahr 2020 haben wir uns daher um eine Zusammenarbeit mit dem Impact Institute bemüht. Gemeinsam mit ihnen werden wir die Schaffung bedeutungsvoller Arbeit und den aktiven Beitrag zu einer Kreislaufwirtschaft in konkreten Zahlen zum Ausdruck bringen.  Es ist der Beginn einer größeren Bewegung, in der wir innerhalb und außerhalb von Vebego lernen wollen, der sozialen Rendite von Unternehmensaktivitäten wie denen unserer Betriebe mehr Wertschätzung entgegenzubringen, sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne.

Auf dem Weg zu einer neuen Struktur  

Bei Vebego betrachten wir einen Familienwert wie die Fürsorge füreinander als Selbstverständlichkeit. In diesem Jahr haben wir gesehen, was man erreichen kann, wenn man sich gegenseitig auf der Grundlage gemeinsamer Werte unterstützt. Bei Vebego wollen wir diese Zusammenarbeit tiefer verankern. Im Jahr 2020 haben wir mit „Designing our Future“ strategische Entscheidungen getroffen, die 2021 und darüber hinaus Gestalt annehmen werden. Wir arbeiten auf größere Unternehmen hin. Indem wir Wissen teilen und Arbeitsprozesse effizienter gestalten, können wir unseren Kunden einen größeren Mehrwert bieten und gleichzeitig an starken Marken arbeiten. Das stärkt auch unsere Attraktivität als Arbeitgeber. Mit dem ultimativen Ziel: mehr Impact zu erzielen.

One Family. One Culture. One Language.

Ton Goedmakers ist seit Anfang 2021 der neue CEO von Vebego. Damit ist eine neue Generation von Goedmakers ans Ruder gekommen. Jede Generation setzt zu einer anderen Zeit andere Akzente. Gleichzeitig stammt Ton aus derselben Familie, teilt dieselbe Kultur und spricht dieselbe Sprache wie seine Vorgänger. Nach der Pionierarbeit der ersten Generation und dem Wachstum, der Diversifizierung und der Internationalisierung der zweiten Generation steht die dritte Generation nun vor der Herausforderung, Vebego, gestützt auf die Stärke des Kollektivs, weiter zu professionalisieren. Unter Beibehaltung des für Vebego so typischen Unternehmergeistes: nahe am Kunden, denn das ist und bleibt der Ort, an dem es möglich ist, Impact zu realisieren.

Ton Goedmakers, Vorsitzender

                                      Ronald Goedmakers